26 April 2011
Maschinenbauer Putzin blickt optimistisch nach vorne
Neben den großen Brüdern KSB und Baier + Köppel ist die Firma Putzin das dritte Standbein des Maschinenbaustandortes Pegnitz. Sie war im Jahr 1998 eines der ersten Unternehmen, die sich im neuen Gewerbegebiet Pegnitz-West ansiedelten. Der Grund war Platznot, so Geschäftsführer Ralf Putzin: „Wir benötigten mehr Platz für unsere Montage. Vorher war unsere Montageabteilung in gemieteten Räumen in Bronn in der ehemaligen Brauerei Winkler untergebracht.“ Die Drahtziehanlagen, die Putzin dort für die Firma Niehoff aus Schwabach montierten, wurden immer größer
und schwerer, auch die Stückzahl stieg.
Außerdem sollten diese Maschinen auch lackiert werden. Da bot sich das neu ausgewiesene Gewerbegebiet für einen Neubau an. Putzin erwarb 9500 Quadratmeter Grund, baute seine erste Halle mit 1000 Quadratmetern. In ihr befindet sich die Montage mit einem 8,3-Tonnen-Kran, dazu die Lackiererei, die Elektromontage in Kooperation mit der Firma Glenk aus Pegnitz sowie die Sozialräume. Die zweite Halle mit einem Umfang von 1400 Quadratmetern wurde 2008 bezogen. Hier sind die Großdreherei, die Sägerei und das Materiallager, die komplette Zahnradpumpenfertigung sowie die Abteilung Sonderwälzlager untergebracht.untergebracht.
Das Unternehmen beschäftigt sich vor allem mit der Montage von kompletten Drahtziehanlagen, bestehend aus Ziehanlagen, Glühen und Spulern und Flechtmaschinen. Außerdem mit der Herstellung von Bentonit-Mischanlagen für die Horizontalbohrtechnik, der spanenden Bearbeitung von hochkomplexen Maschinenteilen unter anderem für die Verpackungsmaschinen- und Wälzlagerindustrie. Als neues Geschäftsfeld sind seit einem
Jahr im Bereich Sonderspanntechnik neue Produkte entwickelt worden.
Im Hause Putzin arbeiten zurzeit 64 Beschäftigte, darunter sechs Auszubildende, im September werden wieder mindestens zwei Azubis dazukommen. Nach zwei schweren Krisenjahren geht es wieder rasant aufwärts, sagt Ralf Putzin: „Man merkt bei allen Kunden den enormen Nachholbedarf. Die Auftragbücher sind wieder randvoll. Gerade mit unserem neu entwickelten Bereich Sonderspanntechnik versprechen wir uns noch einen neuen Kundenkreis dazuzugewinnen.“




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